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Beratung im KindergartenPräventive Arbeit sollte so früh wie möglich einsetzen - am besten schon im Vorschulalter. Deshalb hat der Kreis Bergstraße das Projekt "Beratung im Kindergarten" (BiK) ins Leben gerufen. BiK ist ein niederschwelliges Angebot, das dort bereit gestellt wird, wo sich die Eltern mit ihren Kindern ohnehin täglich einfinden: direkt vor Ort nämlich, im Kindergarten. Hier bietet sich eher die Chance, Eltern in Sachen Erziehungsfragen, -unsicherheiten und bei familiären Problemen zu beraten. Ziel ist die Unterstützung und Stärkung der Eltern in ihrer Erziehungskompetenz, aber auch die Erleichterung des Übergangs von Kindergarten oder Kindertagesstätte zur Schule. Durch die zeitliche Vorverlagerung von Beratung in diese frühe Lebensphase der Kinder lassen sich Fehlentwicklungen oft schon beizeiten erkennen. Mit "Beratung im Kindergarten" wurde im Frühjahr 2005 begonnen. Mittlerweile läuft das Projekt in sieben Einrichtungen: - Evangelische Kindertagesstätte Reichenbach; Tel. 06254 / 7793 - Evangelische Kindertagesstätte Elmshausen; Tel. 06251 / 39012 - Evangelische Kindertagesstätte Lautern; Tel. 06254 / 7870 - Evangelische Kindertagesstätte Zwingenberg; Tel. 06251 / 71858 - Evangelische Kindertagesstätte Stephanus-Gemeinde Bensheim; Tel. 06251 / 2295 - Evangelische Kindertagesstätte Leuchtturm Schönberg; Tel. 06251 / 38957 - Städt. Kindertagesstätte "Effax" Bensheim-Auerbach, Tel. 06251 / 584 6990 Über die Beratung in diesen Kindertagesstätten können insgesamt 420 Kinder sowie deren Eltern und Geschwister erreicht werden. Zudem kann Beratung für die 64 Fachkräfte in diesen Einrichtungen gewährleistet werden. Zum Standardangebot für Eltern gehören offene Sprechstunden (also ohne Anmeldung) vor Ort sowie Gesprächsrunden zu Erziehungsthemen. Hinzu kommen Thematische Elternabende, die in Zusammenarbeit mit dem Team des Kindergartens durchgeführt werden. Dem Team bietet die Beratungsstelle Fortbildung und Fallbesprechungen an. Angestrebt wird auf diese Weise eine Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern, Erzieherinnen und Beratungsstelle. Zur Zeit sind die finanziellen und personellen Ressourcen in BIK voll ausgeschöpft, d.h. es können keine neuen KITAs in das Projekt aufgenommen werden. Interessierte Einrichtungen können sich trotzdem anmelden; sie werden dann auf einer Warteliste geführt.
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